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Entstehung der finnischen Landschaft
Es gab da mal eine Eiszeit, eigentlich mehrere, die Experten sprechen von dem Eiszeitalter, das vor 2,6 Millionen Jahren begann und in der wir uns immer noch befinden. In diesem Eiszeitalter gab es mehrere Warm- und Kaltperioden und die letzte Kaltperiode (oder Eiszeit war vor ca. 18.000 Jahren und ging vor ca. 10.000 Jahren zu Ende. Im Moment befinden wir uns in einer Warmperiode. In den Kaltperioden haben dicke Eismassen Teile der Erde bedeckt und somit ihre Spuren hinterlassen. Die letzte Eiszeit hat Auswirkungen bis Mitteleuropa gehabt. Irgendwo vor dem heutigen Münster waren die Ausläufer der riesigen Gletscher. Finnland war natürlich auch mit einer kilometerdicken Eisschicht bedeckt, die das ganze Land durch dieses enorme Gewicht abgesenkt hat. Nach Rückzug der Eismassen haben sich die Vertiefungen mit Wasser gefüllt, den heutigen Seen und Mooren. Die Gletscherverschiebungen haben ihre Narben hinterlassen und entsprechende Höhenzüge gebildet. Die Landschaft blieb jedoch relativ flach. Die durchschnittliche Höhe beträgt 150 m und nur wenige Erhebungen mit einigen 100 m setzten Kennzeichen in der Landschaft. Der höchste Berg (Haltiatunturi) mit 1324 m liegt schon im Nordwesten im skandinavischen Gebirgszug. Eine weitere Folge der Eiszeit ist im Aufbau des Bodens zu sehen. Der Boden ist vorwiegend nährstoffarm und sauer, nur ca. 7 m im durchschnitt dick mit darunterliegenden Gesteinsschichten aus Granit und Gneis.

Das Gesicht der finnischen Landschaft
338.000 qkm sind zu 78 % mit Wald bedeckt (davon 80 % Nadelholz)! Nur 10 % gehören den Seen, aber das sind über 188.000. Weitere 5 % sind Moorlandschaften, die nur wenig bewachsen sind. 7,5 % werden landwirtschaftlich genutzt, 3 % bebaut und den Rest teilen sich sonstige Flächen, wozu auch die baumlosen Gebiete im Norden gehören.
Finnland läßt sich in mehrere unterschiedliche Regionen aufteilen, wobei eine Zweiteilung in Naturfinnland und Kulturfinnland heute noch Gültigkeit hat. Die Gebiete Nordkarelien Kainuu und Lappland bilden das dünnbesiedelte Gebiet Naturfinnland und ist fast vollständig mit Wald und Sümpfen bedeckt. Das südwestliche Finnland ist dichter besiedelt und weist neben Landwirtschaftlichen Gebieten eine reich vernetzte Infrastruktur, größerer Städte und Industrieansiedlungen auf, In Mittelfinnland dominiert die finnische Seenplatte, die sich nach Osten bis zur russischen Grenze erstreckt.
 

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Update: 13 Dez, 2007